justiceF beginnt ein neues Philippinenprojekt auf Negros

Wie schon auf unserer Webseite angekündigt, haben wir mit Unterstuetzung des Bundesministeriums fuer wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie unseren lokalen Partnern ANP sowie NVC auf der Insel Negros seit Oktober 2012 ein neues Programm begonnen.

hb 05klErstes Ziel des Programms ist der Bau einer Produktionsstätte fuer gesunde Lebensmittel. Kleinbauern finden einen sicheren Markt für ihre Produkte, Frauen, die meist aus kleinen Dörfern oder Slums stammen, bekommen eine sichere Arbeitsstelle. Mit den lokalen Partnern und ihrem Netzwerk sollen neue Absatzmärkte geschaffen werden. Dies ist in der Regel die grösste Hürde, die wir im Rahmen ländlicher Entwicklung in den Philippinen sehen. Kleinbauern und Kleinproduzenten sind nicht in der Lage stabile Geschäftsbeziehungen aufzubauen. Sie verstehen sich als „Planter“ (Pflanzer) oder Produzent, jedoch nicht als Unternehmer. Ein Grund, warum so viele ähnlich gestrickte Programme in der Region nicht nachhaltig wirken: kein Marktzugang, kein wirklich ökonomisches Verständnis sowie die malade Struktur der Mittelmänner, die die Märkte sowie den Handel dominieren.

Mit dem Sachverstand und der Position in Gesellschaft und Wirtschaft unserer neuen Partner, Association of Negros Producers sowie Negros Volunteers for Change, glauben wir mittelfristig ein tragfähiges Kleinunternehmen aufbauen zu können. Die Produktion liegt bei den Bauern und den Beschäftigten, die Vermarktung bei den erfahrenen Partnern.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

In der ersten kurzen Bildergalerie erfahren Sie mehr zum Hintergrund des Projekts. In regelmässigen Abständen zeigen wir Ihnen in Bild und Ton die Entwicklung des Programms.

Tätigkeitsbericht liegt vor

Den aktuellen Bericht über die Tätigkeiten der Stiftung im zu Ende gegangenen Jahr 2012 können Sie hier einsehen oder herunterladen.

justiceF jetzt bei facebook

Mit Beginn des neuen Jahres ist justiceF jetzt auch bei facebook. Besuchen Sie uns im sozialen Netzwerk und teilen Sie Ihre Unterstützung für unsere Stiftung Ihren Freunden mit.

Kuratorium tagt in Essen

20121006 kura essen 1Das Kuratorium der Stiftung tagte vom 05.-07. Oktober 2012 in der Jugendbildungsstätte St. Alfrid in Essen. Dr. Ulrike Wiegelmann wurde neu in den Vorstand gewählt, Uwe Schulz in das Kuratorium. Die Stiftung will in den kommenden Jahren gemeinsam mit lokalen Partnern ein Berufsbildungsprojekt in der Elfenbeinküste aufbauen. Die Abwicklung des jüngst vom Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung in die Förderung aufgenommenen Projekts in Bacolod /Philippinen war ein anderer Schwerpunkt des Kuratoriums. Mit Dr. Stephan Kunz, dem vor Ort in Cebu City / Philippinen lebenden Kuratoriumsmitglied, wurden im Rahmen einer Skype-Konferenz die anstehenden Projektmaßnahmen der von justiceF geförderten Gemeinschaft in sitio camolinas / Cordova diskutiert.

BMZ bewilligt Projektgelder

Ende August hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit justiceF ca. 30.000,- Euro Projektgelder bewilligt. Zielgruppe des damit finanzierten Projekts sind 120 Landfrauen in Bacolod auf Negros in den Philippinen. Zusammen mit dem lokalen Partner Association of Negros Producers (ANP) errichtet justiceF ein Gebäude für die Herstellung von Nahrungsmitteln auf Kräuterbasis, die die Frauen schon seit einiger Zeit herstellen und verkaufen. Diese Produktionsstätte erfüllt dann die Hygienevorschriften und ermöglicht es den Frauen somit den Absatzmarkt ihrer Produkte zu vergrößern. Zusammen mit dem von ANP zur Verfügung gestellten Grundstücks beläuft sich das Projektvolumen auf ca. 40.000,- Euro. Dieses Projekt wird möglich durch Ihre Spenden. Vielen Dank!

© 2020 Stiftung justiceF

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.